Foto: Nils Heck
Oper/Operette

Tristan und Isolde

Richard Wagners hochdramatische Oper basiert auf seiner eigenen glühenden, unerfüllten Liebe zu Mathilde Wesendonck. Das Werk gilt seit seiner Entstehung in den 1850er Jahren als musikalisch-sinnliche Extremerfahrung. Inspiriert von Arthur Schopenhauers Verneinungsphilosophie und der Idee vom buddhistischen Nirvana, komponiert Wagner knapp vier Stunden rauschhaft sinnlicher Musik, die in nicht enden wollenden, soghaften Strudeln und unendlich sich fortspinnenden Melodien nach einer Erlösung strebt, die zum Greifen nah und doch unerreichbar scheint. Eva-Maria Höckmayr, die zuletzt die Darmstädter „Lulu“ inszenierte, erzählt diese Liebe am Staatstheater Darmstadt als ambivalente, kreisende Suchbewegung der Titelheldin.


Tristan und Isolde
18.4./4.5. 16.00 Uhr / Staatstheater Darmstadt




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